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Der Traum vom Fliegen und die Fahrradtour nach Rüdesheim am 15.05.2004
Der Menschheits Traum in vollen Zügen, war, wie die Vögel mal zu fliegen.
Aus Federn und mit Wachses Guss, bauten Flügel, Ikarus und Dädalus.
Der Sonne kamen sie zu nah, wodurch der Absturz dann geschah. So war es erstmals eine Sage, die Wirklichkeit dann eine Frage.
Doch Lilenthal der machte weiter,
er baute dann den ersten Gleiter. So flog er dann im Morgenrot und eines Tages war er tot.
Gebrüder Wright, die machten es dann vor, sie flogen jetzt auch mit Motor.
Zum ersten Weltkrieg wäre zu vermelden, er machte dort die großen Helden. Richthofen und Immelmann, der mit der Lederkappe, flogen Kisten hier aus Holz und Pappe. Und alle hatten große Not,
sie schossen sich damit auch tot . In den zwanziger Jahren dann, tauchte auf, ein großer Mann. Charles Lindberg überdies, flog von New York dann nach Paris.
Die dreißiger Jahre waren dann geprägt, von Tüfftlern, die gebastelt und gesägt. In Dessau baut der Junkers seine "Ju". Auch für Hanna Reitsch gab`s kein Tabu.
Die große Sensation für alle, sie flog dann in der "Deutschland-Halle".
Leider hat der Nazi-Geist, sie im Testflug der V 2 verheizt. Ernst Udet hob dann mit der
"Stieglitz"-Kiste, ein Taschentuch auf, von der Piste. Doch ehe alle sich besonnen, hatte dann der Krieg begonnen.
Zu Mordwerkzeugen wurden jetzt die Flieger,
doch nicht immer blieb man Sieger. Der Mölders, Galland und mein Bruder, griffen fleißig in die Ruder. Ich weiß es heute noch genau, sie waren bei der "Wilden Sau".
Erst erfolgreich und mit Orden, waren Helden sie geworden. Das Schicksal hat sie dann betroffen, in der Nordsee sind sie abgesoffen.
Doch nach dem Krieg, das Fliegen war verboten,
die Piloten blieben auf dem Boden. So fing dann der Modellflug an, der Fliegergeist wohl für den kleinen Mann.
Die Bastler traten auf den Plan, da hat gezeigt, was jeder kann.
Mit Kiefernholz, Papier und Kleister, war jeder hier für sich ein Meister. Und dies ist hier nun nicht gelogen, die Dinger sind dann auch geflogen.
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Auch ich war damals schon zur Stelle und baute einige Modelle. Auch ein Modell mit "Kratmo 10",
habe ich nie mehr geseh`n. Er drehte hoch dann seine Runden und war am Horizont verschwunden.
Doch einen Nachteil hatte man, dass man sie in der Luft nicht steuern kann.
So flogen sie weit über Land, der Fundort wurde nie bekannt. Die andere Version war diese, sie steckten dann wohl in der Wiese. So suchte man mit Komponenten,
für den Modellflug Intressenten.
In Meinerzhagen war’s dann bündig, man wurde hier auch wirklich fündig. 1970, so war es allgemein, man gründete hier den Verein.
Und 1972 war es unumwunden, man hatte einen Platz gefunden. Aufstiegsgenehmigung war dann gediegen, man konnt` am "Hohenhengstenberg" auch fliegen.
So gingen die Jahre in das Land, man wurde hier auch sehr bekannt. Doch Gegner traten auf den Plan, was man nicht verstehen kann. Vor Gericht wurd` es gezerrt
und der Flugplatz dann gesperrt. Doch der Erfolg von diesen Kriegen, man durfte wieder auf dem Platz dann fliegen. So blieb es auch somit bis heute, freier Raum für Fliegermeute.
Der Verein ist gut bekannt, in NRW und sonst im Land. Und von dieser Fliegermeute, sind aktiv so viele Leute.
Als Gründungsmitglied definitiv, ist Konrad Walkowiak heut`noch aktiv.
Er ist ein Mann der ersten Stunde und fliegt noch heute seine Runde.
"Spletti" kam jetzt noch im Alter, er braucht noch nicht Konkursverwalter.
Er fängt mit Styropor jetzt wieder an, ein Lob für diesen alten Mann.
Der Ludwig, auch ein alter Hase, at auf dem Flugplatz seine Nase. Der "Twin-Star" ist sein liebstes Kind,
wenn günstig dann die Winde sind.
Man geht jetzt mit den Zeiten an, die "Hubis" kamen auf den Plan. So sind der Axel, Eisenkrämer, Niko und auch Gans,
vor den andern auf Distanz.
Doch auch der Doc. und Olaf Ley, sind mit den Windmühlen dabei.
Doch auch Stephan Meier ist ein Ass, gibt mit dem "Hubi" mächtig Gas.
Thomas mit Verbrennern nicht sehr hektisch, er fliegt deshalb nur noch elektrisch.
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Doch da sind die Flächenflieger, gegen "Hubis" nur als Krieger.
Goldenbaum und Peter Happe,
sind dabei nicht nur von Pappe.
Ede, Frank und Jürgen Schmidt, machen da gemütlich mit.
Doch hier mit der größten Zahl, ist die Familie Kraumendahl.
Rolf fliegt bloß mit großen Reifen, kann den schönen Platz hier nicht begreifen.
Gundi steuert Fallschirmspringer, Kai hat mit dem Motor seine Dinger. Für Gundi wäre zu verbuchen,
sie versorgt die MFM mit Kuchen.
Martin und Joachim mögen es ganz schnell, mit der Düse im Modell. Joachim, das ist hier ein Traum, fliegt manchmal unter`m Weidezaun.
Doch Vorsicht hier ist sehr vonnöten, der Engelbert fliegt mit Raketen.
Der Hein ist grob gesagt, ein richt`ger Renner, auf dem Platz, Geschwindigkeits-Bekenner.
Kadatz baut sehr filigran, Militärmaschinen supergam. Mit Impeller und mit Gummistrippe, ist er ein Könner in der Mitte. Schreibt auch Berichte in der Zeitung, für die Modelle-Aufbereitung.
Raschper wie ein kleines Kind, fliegt nur am Hang und mit dem Wind.
Lambrecht zum Fliegen nicht mehr zu gebrauchen, kommt auf den Platz, nur um zu Rauchen.
Auch Axel raucht nur auf dem Platz, zu Haus verboten da von seinem Schatz.
Mit Peter Schlink, da trennen sich die Welten, auf den Platz kommt er nur selten.
Stäbler fliegt auch in der Not, ist er doch Super-Testpilot.
Da wäre noch der Buttgereit, mit Fliegen ist er jetzt soweit, nach vielem Bruch so pö-a-pö, ist er jetzt schon ganz O.K.
Guski kommt nur manchmal rauf, hat immer fromme Sprüche drauf.
Da wär` noch Heinz der "arme Hund", leidet unter Muskelschwund. Kann nicht mehr fliegen, dass die Erde bebt,
aber "gottseidank", er lebt.
Doch, da wär` noch einer hier im Haus, der kleine Furz, der "Opa Klaus". Sehr vorlaut und nicht ausgeglichen,
redet er sehr oft dazwischen.
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Doch mit seinen Höhrgeräten, wird um mehr Rücksicht hier gebeten. Er ist immer sehr gut drauf,
kommt oft zum "Hengstenberg" hier rauf. Er macht so viele lust`ge Sachen, da haben sie stets was zum Lachen. Doch hat er sich hier eingelebt, auch wenn die Erde manchmal bebt.
Der Platz hier ist sein zweites Heim, so passt es hier in diesen Reim. Bei der MFM ist er einst eingestiegen, Bauen konnt`er, nur nicht Fliegen. Der Stephan war ein guter Lehrer,
bis heute immer mein Verehrer. Doch des Piloten kühnster Traum, endete in einem Baum. Oft führte dann der Startversuch, in der Wiese zu dem Bruch. So baute er dann auf die Schnelle,
in kurzer Zeit Ersatzmodelle.
Der "Stieglitz" war sein Lieblingspferd, so sechs Monate Arbeit wert. Dann kam der Tag von seinem Ende, er macht am Himmel eine Wende,
und die Erdanziehungskraft, hat ihn nach unten dann geschafft. Doch wie`s so ist, so ist es immer, am Ende blieben nur noch Trümmer.
Doch auf dem Flugplatz Battenfeld,
galt "Opa Klaus" auch nicht als Held. Da ist der Drachen explodiert, der "Porter" plötzlich abgeschmiert. Und trotzdem ist er immer noch gut drauf,
das Leben nimmt nun seinen Lauf. Drum hat er jetzt die neue Order, er baut jetzt nur noch die Transporter. Die "Piper" alt, der "Sky-Doc" neu,
bleibt "Opa Klaus" dem Fliegen treu. Wirft Bonbons ab, hier für die Kinder, Fallschirme und Aufschlagzünder, schießt Raketen in die Luft, hat Rauchöl, hier mit Erdbeerduft,
schleppt Banner dann wohl in den Himmel, der "Opa Klaus" hat einen Fimmel.
So gibt es viele Attraktionen, die die Arbeit und die Mühe lohnen. Und wird dabei das Geld mal knapp,
so zieht er sich`s beim Essen ab. Die Ideen schwirren in dem Hirn, dann im Modell wohl in den Firn. So macht er wahr dann seine Zoten, nur Aufschlagzünder sind verboten.
Und trotzdem mit dem Dran und Drum, es gefällt dem Publikum.
So sind wir alle hier versammelt, am "Hengstenberg" heut` der Modellflug gammelt.
Für die Muskeln war es mal vonnöten, kräftig die Pedale treten. In Rüdesheim, am schönen Rhein, ist nun das Beisammensein.
Haut gut rein in das Gericht, zu Hause gibt es so was nicht.
Auch das Bier hier aus dem Hause, ist besser, als zu Haus die Brause. Und später fahren wir nach Hause.
Gute Heimfahrt
"Opa Klaus"
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