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“Opa Klaus”
ist die Seele vom Verein. Er hat nach dem Tod seiner Ehefrau 1995, 1996 wieder mit dem Modellflug angefangen. Es ist ein Virus, der über Jahre hinaus im Stillen schlummert. Er hat schon mit 8 Jahren seine ersten
Modelle gebaut, (Inzwischen ist er 72 Jahre). Die sind damals leider alle (es gab ja noch keine Fernsteuerung) entweder weggeflogen, oder kaputtgegangen. Er kam dann im Rahmen der vormilitärischen Ausbildung
im 3. Reich, zu den Segelfliegern. Dort hat er am 22.04.1944,also mit 15 Jahren seine “C” geflogen, und war damals der jüngste “C”-Flieger von Thüringen, was vom Standardenführer Woiwode, in Weimar, mit dem
Verleih einer Hitlerbüste belohnt wurde. Beim Einzug der Amerikaner 1945 in Eisenach verschwand diese Büste im Mülleimer. Heute nun, als Rentner, (er hat sich dann dem Verein MFM angeschlossen) verwendet er
seine freie Zeit ausschließlich dem Modellflug und dem Verein, “Modellfluggemeinschaft, Meinerzhagen MFM. Er hat im Anfang viel Bruch geflogen, aber mit der Zeit klappt es nun schon. Was den Modellflugplatz,
am “Hohenhengstenberg” betrifft, hat er immer neue Ideen, um diesen Platz zu modernisieren, und pilotengerecht auszustatten. So hat er eine Warnanlage gebaut, die wirksam wird, wenn ein Modell abgestürzt ist und
von den Piloten geborgen wird. In dieser Zeit herrscht Startverbot, um keine Menschen zu gefährden. Er hat einen neuen Windsack selber genäht und aufgehängt. Dieser hat schon eine Beständigkeit von ca. 3 Jahren.
(die alten hielten nur immer einen Sommer). Dann hat er aus eigenen Mitteln ein Sonnendach, zum Abnehmen, vor der Hütte angebracht, welches auch bei plötzlichem Regen, Unterschlupf für Modelle, Fernsteuerungen
und Piloten bildet. Da auf dem Platz nur 12 Volt, durch eine Solaranlage, aber kein Wasservorhanden war, hat er an der Hütte Regenrinnen angebracht und dabei zwei 300 Ltr. –Fässer aufgestellt. (der Aufsitzmäher
konnte nie richtig gesäubert werden und drohte zu vergammeln). Jetzt kann der Mäher durch Einsatz einer 12 Volt-Pumpe auch nach dem Einsatz sauber gemacht werden. Seine Werkzeugkiste erfreut sich bei den
Piloten besondere Beliebtheit. Was heute fehlt, ist in der nächsten Woche darin enthalten. Er ist durch sein Rentnerdasein jeden Samstag und auch an einigen Tagen in der Woche, nach Rücksprache, schon
frühzeitig auf dem Platz. Ämter lehnt er grundsätzlich, aufgrund seines Alters, ab. Wie schon gesagt, hat er in der Vergangenheit, schon viel Bruch geflogen. Aber da sind noch viele einsatzfähige Modelle
vorhanden. Große Modelle baut er nur nach Bauplan zu Hause auf dem Brett (er hat ja genug Zeit dazu). Die im Moment vorhandenen, flugfertigen , Modelle, die zu Hause bei ihm alle unter der Decke hängen:
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Fokke-Wulf- “Stieglitz” Sp.-W. 2400 mm, Motor, 5-Zyl.-Stern, 64 ccm, 4-T. Rauchanlage, Rundumblitzer, Piloten-Schleudersitz, 2 Schleppkupplungen Dieses schöne Modell,
wo sehr viel Arbeit dringesteckt hat, ist leider am 12.05.01, nach einem senkrechten Absturz, aus 50 m Höhe, völlig zerstört worden.
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